Geschrieben von: Peter Wilhelm,
Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:58 Uhr
Was schenkt man jemandem, der schon alles hat? Nun, wenn er schon alles Wichtige hat, dann hat er auch ein iPhone und dann braucht er den kleinen Pumpsauger, den Pömpel oder wie der Ami so sagt: The Plunge!
erhältlich bei arktis.de (Link oben auf der Seite)
Geschrieben von: Peter Grohmüller,
Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:22 Uhr
Alleine die Vokabel „Zukunftssicherung“ in der Überschrift zu Ihrem Artikel ist angesichts tausender geprellter Arbeitnehmer und Lieferanten schon ein Affront. Der Fall Schlecker beleuchtet, wieder einmal eindrucksvoll die diametrale Gegensätzlichkeit von Recht und Gerechtigkeit in unserem vermeintlichen demokratischen Rechtssystem. Die chauvinistische Personal- und Entlohnungspolitik des nun havarierten, mit geradezu krimineller Energie verschachtelten Firmenkonglomerates, ist für eine feudalistisch auf die Mitarbeiter herabblickende Kaste von Rendite-Zombies fernab jeglicher Empathie archetypisch.
Die Vermutung, dass die Familie Schlecker über ihre schiere Einkaufsmacht bei der Behandlung der Lieferanten jahrelang die gleiche Unverschämtheit zum Markenkern erhoben hat, dürfte wahrlich nicht zu sehr aus der Luft gegriffen sein. Eben diese Mitarbeiter und Lieferanten sind es, die nun sozusagen als Endglieder der Kapitalkette, mit erheblichen Einbußen die verachtungswürdige Politik ausbaden dürfen – die eigene Insolvenz beileibe nicht ausgeschlossen! Es kann und darf nicht sein, dass Schlecker, Quandt & Co über die geschickte Verschachtelung von Firmen und Beteiligungen ihre Steuerlast gegen null rechnen, gleichzeitig ein für die Finanzbehörden sakrosanktes astronomisches Privatvermögen anhäufen und sich ab und zu mal eine Insolvenz zu Lasten der Allgemeinheit gönnen.
Geschrieben von: Peter Wilhelm,
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 10:13 Uhr
So sehr sich die Hersteller auch bemühen, die meisten Handys klingen über die Bordlautsprecher eher schwach. Möchte man im Auto oder Hotelzimmer Podcasts oder Musik genießen, so greifen viele zu teuren und aufwändigen Lautsprechersystemen. Eine günstige und praktische Alternative soll der Soundball des Herstellers "goobay" sein. Dieser kleine Kunststoffball poppt nach einer kurzen Drehbewegung auf und sein Miniaturlautsprecher bekommt dadurch einen etwas 3 cm langen Resonanzraum. Mitgeliefert werden ein USB-Ladekabel für den Anschluss an den Computer oder ein (nicht mitgeliefertes) Netzteil und diverse Adapter für verschiedene Handytypen. Ob der Soundball das hält, was er verspricht, das zeige ich in diesem Video:
Geschrieben von: Peter Wilhelm,
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 07:22 Uhr
Jetzt talkt Thomas Gottschalk also im Ersten. Von 19:20 Uhr bis 19:50 Uhr präsentiert das angebliche Multitalent "Gottschalk Live". So ganz sicher, ob ich die richtige Sendung schaue, war ich mir gestern nicht. Die HARIBO-Reklame zu Beginn und das buntkarierte HARIBO-Jackett des Protagonisten verwirren mich, vor allem weil die Gästecouch auch voller Kinder sitzt. Es sind dies die Hauptdarsteller des neuen "Fünf-Freunde-Films" und Gottschalk bemüht sich um sichtlich bemühten Smalltalk mit den Kindern, die oft gar nicht so recht zu wissen scheinen, was der grinsende Onkel da von ihnen will. Ganz wie Harald Schmidt zeigt Gottschalk dann Bildtafeln mit den Konterfeis Prominenter, macht dazu dumme Witze aus der untersten Schublade des längst verblichenen Heinz Maegerlein und versucht mühsam mit den Kindern einen Pseudo-Talk über Promi-Klatsch.
Zweimal wird die halbstündige Sendung von Werbung und Wetter unterbrochen, beworben werden die Produkte für die Zielgruppe: Alten-Medikamente. Die erste Sendung am vergangenen Montag kann man durchaus als missglückt beurteilen, sie wirkte wie eine unaufgeräumte Stellprobe mit zuviel Werbung. Das quittierten die Zuschauer auch sogleich, indem am Dienstag nur noch rund die Hälfte einschaltete. (4,34 Millionen schauten die Premiere, die zweite Sendung am Dienstag wollten hingegen nur noch 2,43 Millionen Menschen sehen.) Die anvisierte Zielgruppe der 14-49jährigen hingegen fehlte bei den Zuschauern fast völlig. Nur noch 480.000 (rd. 5% Marktanteil) schalteten am Dienstag ein. Damit ist Gottschalk nach nur zwei Sendungen im Tal des Todes der Fernsehunterhaltung angekommen; ein klassischer Fehlstart.
Am Mittwoch durfte noch Anna Netrebko mit ihrem Partner auf die Couch, doch auch hier sind die Diskussionsversuche eher bemüht und wenig unterhaltsam.